page1image53260272 

HYGIENEMAßNAHMEN an der

GRUNDSCHULE RÖDENTAL-MÖNCHRÖDEN

Praktische Umsetzung der Infektionsprävention zum Schutz der Lehrer und Schüler vor COVID-19

Zusammengestellt aus Informationen des Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit Ostbayern

Kinderklinik Dritter Orden Passau


1. Hygienemaßnahmen an der Grundschule Rödental-Mönchröden

 

a) Schutz der Lehrkräfte vor Kollegen

  •   Betrachten Sie jeden Kontakt als möglich infektiös

  •   Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern

  •   begrenzte Anzahl von Personen im Lehrerzimmer, Klassenzimmer und bei Besprechungen

  •   häufiges Händewaschen

  •   Nies- Hustenetikette beachten

  •   Desinfizieren der digitalen Endgeräte nach Gebrauch

  •   Desinfizieren der Tische/ Stuhllehnen nach Gebrauch

  •   Kopierer-Display mit Spülmittellauge desinfizieren

  •   Lehrerräume regelmäßig lüften

  •   Besprechungen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen

  •   bei Symptomen wie Geschmacksstörungen, Fieber, Husten und

    Schnupfen oder bekannten Kontakt zu einer Sars-Cov-2 positiven Person zu Hause bleiben

  • b) Schutz der Lehrkräfte vor Schülern und umgekehrt

  •   Mindestabstand vom Lehrerpult zur Klasse 1,5 Meter

  •   Kann ein Mindestabstand nicht eingehalten werden, wird Mund-Nase-Schutz getragen

  •   nur kleine Klassenverbände, kein Wechsel der Gruppe

  •   jedes Kind hat einen fest zugeteilten Platz

  •   Nies- und Hustenetikette beachten

  •   häufiges Händewaschen (Seife und Papierhandtuch)

  •   Händewaschen der Lehrkraft nach Kontakt mit Schulunterlagen und Vermeiden von Griffen in das eigene Gesicht.

  •   Alle benötigten Schülerunterlagen befinden sich beim Schüler

  •   Auf den Gängen wird von allen der Mund-Nase-Schutz getragen

  •   bei Symptomen zu Hause bleiben

  •  

    c) Schutz der Schüler untereinander

  •  

     bei Frühaufsicht im Pausenhof Mindestabstand 

  •  Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände

  •   Schüler tragen Masken bis sie ihren Platz im Klassenzimmer ein- nehmen
  •   jeder Schüler benutzt nur den ihm zugewiesenen Garderoben- schrank

  •   jeder Schüler wäscht sich bei Ankunft in der Schule gründlich die Hände

  •   Mindestabstand der Einzelschülertische 1,5 Meter

  •   frontale Sitzordnung

  •   keine Gruppen- und Partnerarbeit

  •   Vermeidung von Durchmischung der Gruppen

  •   Esspause im Klassenzimmer am Platz

  •   Außenpause zeitversetzt unter strenger Aufsicht

  •   feste Zuordnung von wenigen Lehrern zu wenigen Klassenverbänden

  •   Reduzierung von Bewegungen (kein Zimmerwechsel)

  •   kein Freiarbeitsmaterial

  •   häufiges Lüften des Klassenzimmers

  •   jede Gruppe hat eine zugewiesene Toilette

  •   Schüler gehen einzeln, möglichst selten auf die Toilette

  •   Türgriffe, Handläufe und Lichtschalter nicht berühren

  •   nach Toilettenbesuch Einhaltung der Hygienemaßnahmen

  •   Verzicht auf über den regulären Unterricht hinausgehende Aktivitäten (keine Bewegungsspiele)

  •   keine gemeinschaftliche Verwendung von Stiften

  •   kein Austausch von Haargummis, Labellos u.ä.

  •   nicht aus der gleichen Flasche trinken

  •   kein Pausenbrot teilen

  •   kein Körperkontakt

  •   Auf den Gängen wird von allen der Mund-Nase-Schutz getragen

- Maskenpflicht und Hygienemaßnahmen gelten auch im Schulbus!

 

d) Weitere Hygienemaßnahmen

 

 Masken sollten nur am Gummi angefasst werden
 Masken sind kein Spielzeug
 Masken werden bei Nichttragen in einen Plastikbeutel gesteckt Ausstattung der Sanitärräume mit Flüssigseife und Händetrockenmöglichkeit (Einmalhandtücher)

  Ausstattung möglichst vieler Räume mit Reinigungs- und Trocknungsmöglichkeiten
  hygienisch sichere Müllentsorgung
  regelmäßige Reinigung des Schulgebäudes:
  • regelmäßige Oberflächenreinigung, insbesondere der Handkontaktflächen (Türklinken, Lichtschalter etc.) zu Beginn oder Ende des Schultages bzw. bei starker Kontamination auch anlassbezogen zwischendurch

  •   Wer Husten oder Schnupfen hat, bleibt auf jeden Fall zu Hause

  • 2. Transparenz und Multiplikation

  • -  Organisation der Abläufe für alle Beteiligten transparent gestalten (Schilder und Piktogramme)

  • -  Schulungen und Maßnahmen dem Alter der jeweiligen Schüler anpassen

  • -  Die erforderlichen Hygienemaßnahmen müssen wiederholt geübt werden, um selbstverständlich zu werden.

  •  

    3. FAQs für Schüler

  •   Wie wasche ich mir die Hände richtig?
    Häufiges Händewaschen ist wichtig, um Keime zu entfernen. Dazu die Hände mindestens 30 Sekunden mit Flüssigseife waschen. Auch an Daumen und Fingerzwischenräume denken und anschließend mit einem Einmalhandtuch abtrocknen.

  •   Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske sinnvoll?
    Ja, das Tragen in öffentlichen Bereich ist sinnvoll, da damit an- dere Personen vor einer möglichen Ansteckung geschützt wer- den. Wenn alle Personen eine Maske richtig tragen, schützen wir uns somit alle gegenseitig.

  •   Wie verwende ich eine Mund-Nasen-Maske richtig?
    Die Maske muss den Mund und die Nase vollständig bedecken. Wenn sie abgenommen wird, ist sie am besten in einer kleinen Box sauber aufzubewahren.
    Täglich die Maske wechseln und anschließend bei 60°C waschen.

  Wie entsorge ich gebrauchte Taschentücher nach dem Naseputzen oder Niesen?
Gebrauchte Taschentücher bitte möglichst sofort in einem Müll- eimer entsorgen und danach gründlich die Hände mit Wasser und Seife waschen.
  •   Ich habe eine Pollenallergie - wie weiß ich, ob mein Schnupfen da- von kommt oder ob ich krank werde?

  • Meist weiß man aus Erfahrung, ob die laufende Nase durch Heu- schnupfen kommt oder andere Ursachen hat. Bei Unsicherheiten bitte mit dem eigenen Arzt darüber sprechen.

  •   Was mache ich, wenn ich morgens mit Halsweh, Fieber oder Hus- ten aufwache?
    Falls eines dieser Symptome bei Dir vorhanden ist, sag Deinen Eltern Bescheid. Die Symptome dürfen keinesfalls einfach igno- riert werden. Du kannst erst wieder in die Schule gehen, wenn Dein Arzt Dir das erlaubt.

  •   Können sich die Erreger auch auf meinem Smartphone oder Tab- let halten?

    Gerade auf häufig berührten Oberflächen, wie Displays von Smartphones, können viele Keime vorhanden sein. Daher sind diese Oberflächen regelmäßig zu säubern, z.B. mit einem saube- ren Zewa und ganz normalem Glasreiniger. Unterwegs können auch einzeln verpackte Brillenreinigungstücher verwendet wer- den.

  •   Wie soll ich mich beim Essen und Trinken während der Pausen verhalten?

    In Pausen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt werden, da man beim Essen und Trinken keine Masken tragen kann. Bitte vor und nach der Pause die Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen.

  •   Wie gehe ich mit meinen Mitschülern und Freunden um?
    Sicher freut Ihr euch, endlich eure Mitschüler und Freunde wie- der zu sehen.
    Bitte haltet aber folgende Regeln ein:

    •   kein Körperkontakt

    •   kein Trinken aus demselben Glas / derselben Flasche

    •   kein Pausenbrot teilen

    •   kein Teilen von Labellos, Haargummis oder ähnlichem

    •   verwendet nur Eure eigenen Arbeitsmaterialien, wie z.B. Stifte oder Lineal

      Wichtige Hinweise

      Wenn sich Kinder wiederholt und vorsätzlich nicht an die Hygienemaßnahmen und die Aufforderungen der Lehrkräfte halten, sehen wir uns, zum Schutz der Gesundheit anderer, leider gezwungen, das Kind sofort abholen zu lassen.

      Es fällt in den Aufgabenbereich der Eltern, dass das Kind mit Maske in die Schule kommt!

      Sollte Ihr Kind morgens über keine eigene Maske verfügen, darf es das Schulgebäude aufgrund der hygienischen Schutzmaßnahmen nicht betreten.

page1image7339664

Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

München, 06.03.2020

Allgemeinverfügung des StMGP zum Besuch von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit ver- breitet. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile eine Reihe von Fällen, meist in Verbindung mit Reisen in Risikogebiete. Die Erkrankung COVID-19 verläuft in den meisten Fällen als grippaler Infekt und ist von einem Schnupfen oder einer echten Grippe (Influenza) klinisch nicht zu unter- scheiden.

Auf Grund der Zuständigkeit für bayernweit anzuordnende Maßnahmen des Infektionsschutzes nach § 54 Infektionsschutzgesetz (IfSG) in Verbindung mit § 65 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) und Art. 3 Abs. 1 Nr. 1 Ge- sundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz (GDVG)) sowie § 28 Abs. 1 Satz 1 IfSG ergeht im Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministe- rium für Unterricht und Kultus und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales folgende

Dienstgebäude München

Haidenauplatz 1, 81667 München Telefon 089 540233-0 Öffentliche Verkehrsmittel S-Bahn: Ostbahnhof

Tram 19: Haidenauplatz

Dienstgebäude Nürnberg

Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg Telefon 0911 21542-0
Öffentliche Verkehrsmittel
U 2, U3: Haltestelle Wöhrder Wiese

Tram 8: Marientor

E-Mail

poststelle@stmgp.bayern.de

Internet

www.stmgp.bayern.de

-2-

Allgemeinverfügung

  1. SchülerinnenundSchülersowieKinderbiszurEinschulung,diesich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufge- halten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kinder- tagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Aus- reichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt.

    Die Risikogebiete sind unter https://www.rki.de/DE/Content/In- fAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html tagesaktuell ab- rufbar.
    Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung haben sich in einem Risikogebiet aufgehalten, wenn sie dort kumulativ min- destens 15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person als den Mit- reisenden im Abstand von weniger als 75 cm hatten.

  2. DiePersonensorgeberechtigtenhabenfürdieErfüllungderinZiffer 1 genannten Verpflichtung zu sorgen. Sie sind unter Berücksichti- gung der Voraussetzungen in Ziffer 1 verpflichtet, keine Betreuungs- angebote von Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogischer Tagesstätte in Anspruch zu nehmen.

  3. ErhältderTrägerbzw.dasbeauftragtePersonaleinerSchule,Kin- dertageseinrichtung oder Heilpädagogischen Tagesstätte oder eine Tagespflegeperson Kenntnis davon, dass die Voraussetzung nach Ziffer 1 vorliegt, dürfen die betreffenden Schülerinnen und Schüler sowie die Kinder nicht betreut werden.

  4. DieAnordnungtrittinKraftmitWirkungab07.03.2020.

  5. AufdieBußgeldvorschriftdes§73Abs.1aNr.6IfSGwirdhingewie- sen.

page2image25685440 page2image25684096

-3-

Begründung

Zu Ziffer 1:
Nach den bisherigen Erkenntnissen erkranken Kinder nicht schwer an CO- VID-19. Sie können aber ebenso wie Erwachsene, ohne Symptome zu zei- gen, Überträger des Coronavirus SARS-CoV-2 sein.

Kinder und Jugendliche sind besonders schutzbedürftig. Dabei ist die Über- tragungsgefahr bei Kindern besonders hoch, weil kindliches Spiel in den frühkindlichen Einrichtungen regelmäßig einen spontanen engen körperli- chen Kontakt der Kinder untereinander mit sich bringt.

Das Einhalten disziplinierter Hygieneetiketten ist zudem abhängig vom Alter und der Möglichkeit zur Übernahme von (Eigen-)Verantwortung und bedarf daher bei Kindern noch einer entwicklungsangemessenen Unterstützung durch Erwachsene. Diese Unterstützung kann in den Einrichtungen mit ei- ner Vielzahl an betreuten Kindern seitens der Aufsichtspersonen nicht im- mer ununterbrochen sichergestellt werden. Vielmehr sehen die Räume in den Einrichtungen in aller Regel Rückzugsmöglichkeiten vor. Daher kann schon räumlich eine lückenlose Überwachung nicht immer gewährleistet werden. Damit steigt die Gefahr, dass sich Infektionen innerhalb der Ein- richtung verbreiten und diese nach Hause in die Familien getragen werden.

Aus diesen Gründen ist nach Abwägung aller Umstände eine allgemeingül- tige Anordnung erforderlich, um die Verbreitung der Infektion im Bereich der Schulen und der Kinderbetreuung zu unterbinden. Diese Anordnung betrifft die Kindertagespflege auch dann, wenn nur ein Kind betreut wird. Denn auch dann ist eine Übertragung auf weitere Kinder nicht ausgeschlos- sen.

Risikogebiete sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwen- det das RKI verschiedene Indikatoren (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dyna-

-4-

mik der Fallzahlen). In den durch das RKI festgestellten Risikogebieten be- steht eine allgemein wesentlich erhöhte Infektionsgefahr, sodass Personen, die sich dort aufhielten, als ansteckungsverdächtig anzusehen sind.
Es ist darauf abzustellen, dass das Gebiet aktuell als Risikogebiet einge- stuft wird. Es kommt nicht darauf an, dass diese Einschätzung bereits zum Zeitpunkt des Aufenthalts im Sinne der Ziffer 1 in dem Gebiet vom RKI fest- gestellt wurde.

Der Ansteckungsverdacht besteht, wenn die Person dort mindestens einen 15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person im Abstand von weniger als 75 cm hatte. Dieses Kriterium grenzt deshalb den Aufenthalt von der blo- ßen Durchreise ab.

Kein Aufenthalt im Sinne der Ziffer 1 dieser Verfügung wird in der Regel bei einem bloßen Toilettengang, einem Tankvorgang oder einer üblichen Kaf- feepause gegeben sein.

Zu Ziffer 2:
Entsprechend Ziffer 1 dürfen die Personensorgeberechtigten die betreffen- den Kinder nicht in die Einrichtungen bringen und das Recht auf Betreuung gegenüber dem Träger oder der Tagespflegeperson geltend machen. Der Rechtsanspruch auf Betreuung nach § 24 SGB VIII ist insoweit einge- schränkt.

Zu Ziffer 3:
Es ist ausdrücklich keine Aufgabe der Träger bzw. des eingesetzten Perso- nals bzw. der Tagespflegeperson, gezielt durch Nachfragen zu erforschen, ob Kinder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Nur dann, wenn eine positive Kenntnis darüber besteht, dürfen diese Schülerinnen und Schüler sowie Kinder nicht mehr betreut werden.

-5-

Zu Ziffer 4:
Die Anordnung tritt am auf die Bekanntgabe folgenden Tag in Kraft. Sie ist nicht befristet. Bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung wird die All- gemeinverfügung aufgehoben.

Die Anordnung ist gemäß § 28 Abs. 3 i.V.m. § 16 Abs. 8 IfSG sofort voll- ziehbar.

Zu Ziffer 5:
Die Bußgeldbewehrung der Maßnahme folgt aus § 73 Abs. 1a Nr. 6 IfSG. Die Anordnung stellt eine Maßnahme nach § 28 Abs. 1 Satz 1 IfSG dar.

Mit freundlichen Grüßen

gez.
Ruth Nowak Ministerialdirektorin

Merkblatt zu COVID-19

Merkblatt für die Erziehungsberechtigten und Schülerinnen und Schüler- Maßnahmen COVID-19)

Aktuelle Risikobewertung des Robert Koch-Instituts (RKI) (Stand 28.02.2020):

In Deutschland liegt die Zahl der bestätigten Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) noch im zweistelligen Bereich, mehrere Bundesländer haben Fälle gemeldet. Auf globaler Ebene handelt es sich um eine sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation. Mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland sowie weiteren Übertragungen innerhalb Deutschlands muss gerechnet werden. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html

1. Wieverhalteichmich,wennichgeradevoneinerReisezurückgekehrtbin?

Hier ist wie folgt zu differenzieren:

  • Schülerinnen und Schüler, die mit unspezifischen Allgemeinsymptomen (wie z.B. Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall) oder akuten respiratorischen Symptomen (z.B. Husten, Schnupfen) erkrankt sind und sich in den letzten 14 Tagen vor Symptombeginn in einem Risikogebiet (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben, sowie Schülerinnen und Schüler, die unter den o.g. Symptomen leiden und Kontakt zu einem COVID-19 Patienten hatten, sind begründete Verdachtsfälle. Diese Personen bleiben zuhause und setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder kontaktieren den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (unter der Telefonnummer 116 117), um das weitere Vorgehen zu besprechen. Sollte nach Einschätzung des Hausarztes bzw. des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes eine Testung erforderlich sein, werden diese die Testung vornehmen.

  • Schülerinnen und Schüler, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem COVID-19 Erkrankten hatten, müssen sich, auch wenn sie keine der o.g. Symptome aufweisen, umgehend an ihr Gesundheitsamt wenden.

page1image25471872page1image25464960 page1image25469376 page1image25469568 page1image25461888page1image25474560

• Schülerinnen und Schüler, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, wird angeraten, unabhängig von Symptomen unnötige Kontakte zu vermeiden und, sofern das möglich ist, zu Hause zu bleiben. Die Schule ist umgehend darüber in Kenntnis zu setzen. In diesem Fall gilt die Nichtteilnahme am Unterricht als entschuldigt i.S.d. § 20 Abs. 1 BaySchO.

Maßnahmen, wie

  •  Ausschluss einzelner Schüler vom Unterricht

  •  Temporäre Schließung der Schule

  •  Informationsweitergabe über die Hintergründe von Einzelfällen und Hinweise

    zum Verhalten an Lehrkräfte, Schüler, Erziehungsberechtigte u.a.
    werden vom jeweils 
    zuständigen Gesundheitsamt nach einer Risikobewertung im Einzelfall veranlasst und von der Schulleiterin/dem Schulleiter umgesetzt.

    Grundsätzlich gilt augenblicklich uneingeschränkt die Schulpflicht.

    Hinweise zu Reiserückkehrern aus Risikogebieten sind dem aktuellen Merkblatt des Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des RKI zu entnehmen, die unter folgenden Links zu finden sind:

    https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronaviru s/doc/stmpg_coronavirus_italien_handzettel.pdfhttps://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Einreise_aus_RG.html

    Wer nicht aus einem Risikogebiet kommt und keinerlei Kontakt zu einem COVID-19 Erkrankten hatte, soll wie üblich bei Erkältungskrankheiten vorgehen und muss keine zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen beachten, außer der üblichen Hygienemaßnahmen (siehe Punkt 2.).

    2. WieschützeichmichundandereamBesten?

    Die üblichen Hygieneempfehlungen beim Vorliegen von infektiösen Atemwegserkrankungen, wie z. B. bei der saisonalen Grippe, schützen auch vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2):

page2image25657088page2image25656704 page2image25656512page2image25656128
  • Abstand halten und engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind, meiden

  • Häufiges Händewaschen

  • Beim Niesen und Husten Mund und Nase mit der Armbeuge abdecken. Aktuelle Empfehlungen zu Hygienemaßnahmenfinden Sie unter: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/

    https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen/#c6375

    Video des BZgA: “Schütz Dich und andere: Richtig Händewaschen“ :

    https://www.youtube.com/watch?v=hd1V04xcTds

    Video des BZgA: „Damit sich keiner ansteckt: Richtig husten und niesen“ :

    https://www.youtube.com/watch?v=1XdIvgq008E

    Playlist des BZgA: „Antworten auf häufig gestellte Fragen“:

    https://www.youtube.com/playlist?list=PLRsi8mtTLFAyJaujkSHyH9NqZbgm3fcvy

    https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html --> „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?“

    https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/corona virus/faq.htm

    3. WerdenSchülerfahrtenu.ä.durchgeführt?

    Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aufgrund des Coronavirus liegt derzeit lediglich eingeschränkt für China vor. Darüber hinaus gibt es lokal einige Ein- und Ausreisverbote in Italien. Da sich dies kurzfristig ändern kann, empfehlen wir dringend, sich nach den aktuellen Informationen des Auswärtigen Amtes zu richten, vgl. Sie bitte https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender.

    Die Entscheidung, ob Klassenfahrten, schulische Auslandsreisen u.ä. stattfinden, hat die Schule vor Ort zu treffen. Die Schulen haben hier unter Berücksichtigung der Umstände (insbes. Zielort und gegebene Situation, s.o.) zu entscheiden. Insbesondere muss geprüft werden, ob in Abstimmung mit dem jeweiligen Reiseunternehmen eine Umbuchung/Stornierung möglich ist. Für Gebiete, die ein Ein- bzw. Ausreiseverbot verhängt haben, dürfte dies problemlos möglich sei, da ein objektives Reisehindernis vorliegt. Für noch nicht gelistete Gebiete muss ein derartiges Hindernis verneint

page3image25497152 page3image25494656page3image25496192 page3image25500416page3image25495232 page3image25501760page3image25493504page3image25496768 page3image25493696page3image25499840

werden. Sofern eine Umbuchung/Stornierung nicht möglich ist, die Reise aber dennoch nicht angetreten wird, haben die Erziehungsberechtigten die Gebühren zu tragen.

4. Wo kann ich mich allgemein über das Coronavirus informieren?

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

  • Aktuelle Informationen zu COVID-19 https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

  • FAQ des LGL zu COVID-19:https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronaviru s/faq.htm

  • FAQ des BZgA auf YouTube: https://www.youtube.com/playlist?list=PLRsi8mtTLFAyJaujkSHyH9NqZbgm3fcvy

  • FAQ des BZgA: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

  • Hinweise zu Risikogebieten:

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

  • Informationsseite des BMG: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

  • Hinweise des StMUK: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/6866/coronavirus-alle-informationen-fuer- schulen-auf-einen-blick.html

  • Coronavirus-Telefon- Hotline des LGL: 09131 6808-5101